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Musikschulen sind Orte des Lernens

Pflichtaufgabe

Der Druck der leeren Kassen führt dazu, dass sich immer mehr Städte und Gemeinden mit einer Privatisierung öffentlicher Leistungen anfreunden – der Not gehorchend. Der Sparzwang sollte aber kein Grund sein, um sich der Bildungsverantwortung zu entziehen.

veröffentlicht am 29.02.2016 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 22.09.2016 um 17:16 Uhr

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Die Personalkosten machen bei den Musikschulen den größten Batzen der Kosten aus. Eine Privatisierung führt fast zwangsläufig dazu, dass die Mitarbeiter weniger Geld erhalten – wodurch auch der Ruf der Musikschule aufs Spiel gesetzt wird. Um kostendeckend zu arbeiten, müssten die Entgelte drastisch erhöht werden. Ein Dreh an der Gebührenschraube würde aber viele Menschen abschrecken, die Angebote der Musikschule zu nutzen.

Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker sagte einst: „Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert.“ Musikschulen sind Orte der Begegnung und des Lernens – und sollten als Pflichtaufgabe verstanden werden.



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