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Privatisierung ist kein Tabu

Neue Wege

Ja, musikalische Früherziehung ist wichtig. Aber sie muss nicht zwingend eine Aufgabe der Stadt sein. Wer finanziell am Stock geht wie Hameln, ist gut beraten, sich von schwerem Gepäck zu trennen. Die Stadt buttert jedes Jahr mehr als eine halbe Million in die Jugendmusikschule – auf Dauer kann sie diese Last nicht tragen.

veröffentlicht am 29.02.2016 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 22.09.2016 um 17:17 Uhr

Autor:

FrANK Werner

In anderen Kommunen wird gehandelt: Gebühren werden erhöht, Einzel- durch Gruppenstunden ersetzt, Angebote privatisiert. Und man muss nicht lange suchen, um alternative Trägermodelle zu finden: In Bad Münder oder Bad Pyrmont werden Musikschulen als Vereine geführt. Wie viele Tarifrunden im öffentlichen Dienst will Hameln noch warten, um solche Reformen anzupacken?

Ein grundsätzliches Problem: Die Stadt klammert sich an das üppige Portfolio an Aufgaben, das im Laufe der Jahrzehnte gewachsen ist. Leider ist die Finanzkraft nicht mitgewachsen. Höchste Zeit für Hameln, das einzusehen und sich von der liebgewordenen Vorstellung einer allzuständigen öffentlichen Hand zu verabschieden.



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