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Schule steckt im Teufelskreis

Negativ-Trend

Einen Versuch war und ist es wert, mit der ersten und einzigen IGS im Landkreis den Standort Bodenwerder für eine weiterführende Schule zu sichern und die Stadt aufzuwerten. Und lobenswert sind die Bemühungen, das Image als „gute Schule“ in einem Jahr zu verbessern und im kommenden Jahr die Anmeldezahl zu verdoppeln. Doch scheint der Versuch gelinde gesagt sehr ehrgeizig zu sein. Denn auch ohne vages IGS-Versprechen sind an Bodenwerders weiterführender Schule die Anmeldezahlen kontinuierlich gesunken: Wurden hier 2010 noch 51 Jungen und Mädchen angemeldet, waren es

veröffentlicht am 24.09.2015 um 14:18 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:42 Uhr

Joachim Zieseniß

Autor

Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite

2013 gerade noch mal 38 neue Oberschüler.


Und in diesem Jahr sank die Zahl auf 34. Das könnte man mit demografischen Wandel erklären, wenn da nicht die stete Abwanderung in benachbarte Schulen mit fester Abi-Garantien wären. Und die kann weder eine Oberschule noch eine „Wenn-sie-denn-kommt-IGS“ bieten. Und Eltern wollen eben keine Blindflüge mit ihren Kindern machen. Zumal, wenn sich Bodenwerders Schule mit den Jahren ein – wie auch immer berechtigtes — Negativ-Image zugelegt hat. Die Schule steckt in einem Teufelskreis. Da kommt bescheidene Schadensbegrenzung wohl in letzter Minute.



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