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Bürger müssen pflegen – die Stadt nicht?

Kontra: Vorbild sein

Eigentum verpflichtet. Das muss auch für Flächen gelten, die der Stadt gehören. Ja, es muss gespart werden. Den Rasenmäher stehen zu lassen, wird Hamelns leere Kassen nicht füllen – zumal die angepeilte Einsparung gemessen am Gesamthaushalt lächerlich ist. Dabei ist nicht einmal klar, ob die 35 000 Euro tatsächlich erreicht werden. Die Klagen über die negativen Folgen sind bereits im Rathaus angekommen: Landwirte können zugewucherte Wege nicht mehr befahren, Gräben verstopfen, Spaziergänger sind auf ungepflegten Wegen unterwegs und Anwohner müssen sich mit dem „öffentlichen“ Unkraut herumschlagen. Warum soll der Bürger da noch sein eigenes Grundstück sauber halten? Die Stadt wäre ein schlechtes Vorbild.

veröffentlicht am 21.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:43 Uhr

Kerstin Hasewinkel

Autor

Ressortleiterin zur Autorenseite

Eigentum verpflichtet. Das muss auch für Flächen gelten, die der Stadt gehören. Ja, es muss gespart werden. Den Rasenmäher stehen zu lassen, wird Hamelns leere Kassen nicht füllen – zumal die angepeilte Einsparung gemessen am Gesamthaushalt lächerlich ist. Dabei ist nicht einmal klar, ob die 35 000 Euro tatsächlich erreicht werden.


Die Klagen über die negativen Folgen sind bereits im Rathaus angekommen: Landwirte können zugewucherte Wege nicht mehr befahren, Gräben verstopfen, Spaziergänger sind auf ungepflegten Wegen unterwegs und Anwohner müssen sich mit dem „öffentlichen“ Unkraut herumschlagen. Warum soll der Bürger da noch sein eigenes Grundstück sauber halten? Die Stadt wäre ein schlechtes Vorbild.



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