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AdU-Chef macht das, wofür er gewählt wurde

Klartext

Er ist bekannt dafür, dass er mit seiner Meinung nicht hinter dem Berge hält und stattdessen klar sagt, was er denkt. Der AdU-Chef redet Tacheles, wenn es um die Interessen seines Verbandes und um jene der Unternehmen zwischen Deister und Weser geht. Und das ist auch gut so.

veröffentlicht am 09.11.2016 um 17:35 Uhr

Thomas Thimm

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Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Schließlich sollte es auch den kritisierten Herrschaften im Kreishaus und im Rathaus um die Sache und nicht um persönliche Befindlichkeiten gehen. Manchmal braucht es solche Anstöße wie diesen jetzt, damit sich tatsächlich mal etwas bewegt. Denn seien wir doch mal ganz ehrlich: Von einer wirklichen Kümmerer-Mentalität in den hiesigen Amtsstuben spüren nicht nur die Firmen im Weserbergland nichts. Es gibt keine solche Mentalität, die selbstbewusst nach außen getragen würde. Es gibt keine wirklich spürbare Aufbruchstimmung, es gibt keine Wirtschaftsförderungs-Posaune der Marke „Wir machen jetzt mal“. Und es gibt auch keine wirklich zukunftsweisenden Erfolgsmeldungen. Ein Beispiel reicht, um zu zeigen, wie sehr manche hinter dem Mond leben: Da sollen sich die Menschen mit einem vom Landkreis als „schnelles Internet“ bezeichneten Ausbau auf 50 Mbit pro Sekunde zufriedengeben. Also, bitte: Das ist nicht schnell ! Das ist eine Geschwindigkeit, die morgen schon von vorgestern ist.

Was nun gebraucht wird, sind Mut und Größe. Mut, jetzt das Gespräch für eine gemeinsame Strategie zu suchen. Größe, nicht beleidigt zu sein. Sondern zusammen für die Region zu arbeiten.t.thimm@dewezet.de



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