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Konzept fürs Hochzeitshaus ist dringend nötig

Hoffnungsfünkchen

Fast sechs Monate nach der Kommunalwahl keimt ein Fünkchen Hoffnung auf. Die Hamelner Politik scheint, – trotz der unlängst als „chaotisch“ verschrienen Bedingungen von wechselnden Mehrheiten – in einer zukunftsweisenden Entscheidung zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen.

veröffentlicht am 28.02.2017 um 18:12 Uhr
aktualisiert am 28.02.2017 um 19:18 Uhr

Lars Lindhorst

Autor

Ressortleiter zur Autorenseite

Das ist ein politischer Kompromiss, auf den die Stadt seit September wartet. Der Schein trügt allerdings: Mit Blick auf das Hochzeitshaus wird es einen solchen Kompromiss nicht geben. Ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Gastronomie und Verwaltungssitz, was ein Kompromiss schließlich bedeuten würde, das ist bei bestem Willen nicht vorstellbar. Das Ordnungsamt gleich eine Etage über dem Partysaal? Das wäre Flickwerk – und der zentralen und historischen Bedeutung des Gebäudes gewiss nicht

angemessen. Statt Kompromiss ist hier ein Konsens nötig: eine Lösung fürs Hochzeitshaus, mit der die Politik guten Gewissens auch für das neue Rathaus stimmen kann. Ein politischer Anfang ist gemacht; jetzt ist die Verwaltung am Zug. Sie muss für das Hochzeitshaus ein schlüssiges und mehrheitlich akzeptables Konzept präsentieren. Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr.



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