weather-image
15°
×

Von Gewalt betroffene Frauen besser schützen!

Hilfe tut not

Auch im Landkreis Hameln-Pyrmont kommt es regelmäßig zu Wegweisungen von mutmaßlichen Aggressoren durch Polizeibeamte. Den Opfern wird nicht länger zugemutet, den Verlust der vertrauten Wohnung und Umgebung in Kauf nehmen zu müssen.

veröffentlicht am 07.10.2020 um 18:20 Uhr

Ulrich Behmann

Autor

Chefreporter zur Autorenseite

Und den mutmaßlichen Tätern wird vom Staat gezeigt, dass Gewalt nicht toleriert, sondern bestraft wird. Und das ist gut so. Die Einrichtung der neuen Kompetenzgruppe „Häusliche Gewalt“ der Polizeiinspektion Hameln/Holzminden ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Initiative ist lobenswert.

Leider sind Gefährderansprachen und Wegweisungen nicht immer scharfe Schwerter. In Hameln und in Hämelschenburg konnten dadurch jedenfalls versuchte und vollendete Tötungsverbrechen an Frauen nicht verhindert werden. Deshalb ist es gut, wenn in dem Netzwerk „Häusliche Gewalt“, das sich in Gründung befindet, auch Staatsanwälte am Tisch sitzen. Vielleicht fällt den für das Thema sensibilisierten Juristen etwas ein, das Frauen besser vor gewalttätigen und zum Töten bereiten Männern schützen kann. In jedem Fall braucht es mehr Geld vom Staat, damit Frauen in Not garantiert einen Platz in den derzeit meist noch überfüllten Frauenhäusern bekommen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt