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Kein Personal zum Impfen

Groteske Lage

Geschlossene Impfzentren, überlastete Ärzte und mobile Impfteams, die händeringend ein rares Gut suchen: medizinisches Personal. Inzwischen ist auch die Politik aufgewacht und windet sich in Talkshows bei der Frage, warum sie nicht auf die Wissenschaftler, die seit Sommer mahnen, gehört und vorgesorgt hat.

veröffentlicht am 23.11.2021 um 19:09 Uhr
aktualisiert am 25.11.2021 um 09:22 Uhr

Dorothee Balzereit

Autor

Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite

Warum sie das exponentielle Wachstum, also den sicheren sprunghaften Anstieg des Infektionsgeschehens zur kühleren Jahreszeit, ausgeblendet hat. Warum sie Infrastruktur aufgegeben hat, ohne zuvor für ausreichende Kompensation zu sorgen. Die groteske Folge: Wir haben zwar genug Impfstoff, aber zu wenig Personal, um ihn zu verabreichen. Der Optimismus von Landrat Dirk Adomat in allen Ehren: Im Vergleich gut zu sein, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es besser wäre, wenn man den Impfwilligen schneller ein Impfangebot machen könnte. In der derzeitigen Situation zählt leider jeder Tag.



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