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Schweigen falsche Botschaft

Farbe bekennen

Das Schweigen vom Großteil der Politik in Hameln und im Landkreis zu dem rassistischen Terroranschlag von Hanau und der Festnahme der rechtsradikalen Terrorzelle Gruppe S. wird wohl kaum Ausdruck von Gleichgültigkeit sein. Aber es zeugt vielleicht von einem gewissen Mangel an Sensibilität.

veröffentlicht am 24.02.2020 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 24.02.2020 um 21:40 Uhr

Philipp Killmann

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Reporter zur Autorenseite

Ganz sicher ist es aber Ausdruck von einem Mangel an Parteifreunden mit Migrationshintergrund. Denn ein Blick in die Reihen des Kreistages und des Hamelner Rates zeigt: Die hiesige Politik ist ausnahmslos weiß. Das spiegelt nicht die Zusammensetzung der Gesellschaft wider. Allein in Hameln hat jeder Vierte einen Migrationshintergrund. Das sollte sich auch in den politischen Gremien widerspiegeln. Denn spätestens dann würden Themen wie Rassismus oder Rechtsextremismus auch in Hameln und Umland Einzug auf die politische Tagesordnung finden. Ja, natürlich sind Kindergärten, Schulen, Infrastruktur, Umwelt und Wirtschaft wichtig für das Leben und die Entwicklung einer Stadt. Aber ich möchte auch wissen, wo unsere Politiker stehen, wenn es um Rassismus geht.



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