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Polizei muss personell verstärkt werden

Es gibt viel zu tun

Wer im öffentlichen Straßenverkehr rast und zudem rücksichtslos fährt, gefährdet nicht nur sich selbst – er bringt auch andere Menschen in Lebensgefahr; er ist eine Gefahr für die Allgemeinheit und zeigt, dass er charakterlich nicht geeignet ist, ein Auto zu fahren. Deshalb hat der Gesetzgeber verbotene Kraftfahrzeugrennen unter Strafe gestellt, wird Paragraf 315d im Strafgesetzbuch zu Recht zu den gemeingefährlichen Straftaten gezählt.

veröffentlicht am 12.11.2020 um 18:23 Uhr
aktualisiert am 12.11.2020 um 20:10 Uhr

Ulrich Behmann

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Chefreporter zur Autorenseite

Dass die Polizei rücksichtslose Fahrer stoppt, ist zu begrüßen. Es geht nicht um den Autofahrer, der 10 km/h zu schnell fährt, es geht um die Menschen, die billigend in Kauf nehmen, dass sie selbst oder andere Verkehrsteilnehmer durch ihr Verhalten schwer verletzt werden oder gar zu Tode kommen.

Um solche Autofahrer schnell aus dem Verkehr ziehen zu können, braucht es mehr spezialisierte Polizeibeamte. Diese Kommissare müssen etwas von Fahrzeugen verstehen und nicht genehmigte Bauartveränderungen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen, aufdecken können. Dass Einsatz- und Streifendienst und Verfügungseinheit in Zeiten von Corona die Maskenpflicht überwachen und dafür Unterstützung von der Bereitschaftspolizei erhalten, ist gut und notwendig, denn: Auch das dient dem Schutz der Allgemeinheit. Die Polizei hat in Sachen Corona derzeit alle Hände voll zu tun. Gerade deshalb sollte sie personell weiter verstärkt werden. Die Inspektion muss in die Lage versetzt werden, die Verkehrsrowdys im Auge zu behalten – tagsüber und in der Nacht.



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