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Baumschutz tut not

Einfach wegmachen?

Hameln hat eine, Bad Münder, Hessisch Oldendorf, Salzhemmendorf und Emmerthal auch. Alle diese Kommunen arbeiten mit einer Baumschutzsatzung. Im Bad Pyrmont gibt es kräftige Gegenwehr. Doch ziehen die Argumente wirklich?

veröffentlicht am 06.04.2016 um 19:32 Uhr
aktualisiert am 22.09.2016 um 17:05 Uhr

Hans-Ulrich Kilian

Autor

Hans-Ulrich Kilian Redaktionsleiter Bad Pyrmont zur Autorenseite

Träfe eine Satzung nur die normalen Bürger, Stadt und Staatsbad dürften so weitermachen wie bisher? Sicher, aber sowohl Stadt als auch Staatsbad haben für ihre Bäume ein Regelwerk, an dem sie sich orientieren, auch wenn das mitunter nicht so geschieht, wie es gedacht ist. Nähme der alte Rat den neuen Rat mit einer Entscheidung in die Verantwortung? Natürlich, aber das tut er ohnehin immer wieder. Griffe die Satzung in Privateigentum ein? Ja. Eigentum ist ein hohes Gut, aber es verpflichtet auch und soll dem Gemeinwohl zugutekommen. Ist die Verwaltung personell überfordert? Wahrscheinlich, aber über Details wie die 60 Zentimeter kann ja noch geredet werden.

In der Vergangenheit sind in Bad Pyrmont viele schöne und prächtige Bäume einfach so gefällt worden. Mit der Satzung wollen die Grünen das Bewusstsein für den Wert eines Baumes wecken. Das scheint auch dringend notwendig zu sein angesichts des folgenden Satzes, den Ausschussmitglied Rudi Leinhart in der Diskussion von sich gab: „Wenn ich einen Baum gepflanzt habe und ihn nicht mehr mag, dann mache ich ihn weg.“ So einfach ist das bisher.u.kilian@dewezhet

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