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Starenkästen bremsen aus

Ehrliche Blitzer

Um es polemisch zu sagen: Ich persönlich freue mich über jedes Foto, das auf der B 1 von jemandem geschossen wird, der mit 100, 120, 150 Sachen zwischen Hameln und Groß Berkel unterwegs ist. An jedem Wochenende, in jeder Nacht mindestens einer, der lautstark mit maximaler Drehzahl über diese Bundesstraße brettert. Und ohne Polemik: Ein guter Schritt, Starenkästen an den berüchtigten Strecken eine Chance zum Abschrecken zu geben. Zumal die stationären Blitzer die ehrliche Alternative zu den mobilen sind, denen gerne nachgesagt wird, sie dienten ausschließlich der Geldschneiderei und nicht einer erhöhten Sicherheit.

veröffentlicht am 14.09.2015 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:39 Uhr

Birte Hansen

Autor

Reporterin zur Autorenseite

Wo auch immer dann ein fest installierter Blitzer steht, steht er. Ob er nun scharf ist oder nicht. Auto- und Motorradfahrer können sich darauf einstellen und dann eben so schnell fahren, wie sie’s dort dürfen – auch, wenn sie meinen, das sei „schwachsinnig“, „pure Schikane“, oder einfach nur „unnötig“.

Mit dem Aufstellen eines Blitzers ist zumindest diese eine Gefahrenstelle für Fußgänger, Radfahrer, andere Autofahrer, die eigenen Bei- und Mitfahrer, Tiere entschärft. Und Anwohner freuen sich über ruhigere Nächte. Ja, stimmt, dass überzeugte Raser dann andernorts weiterrasen, lässt sich so nicht verhindern. Aber immerhin an diesen speziellen Punkten müssen sie ihren Bleifuß zügeln – was nicht zu viel verlangt ist. Dass es auf lange Sicht eher die Auswärtigen erwischt, weil sich die Einheimischen an den Kasten an diesem oder jenem Platz gewöhnen … – ja und? Die runden Verkehrsschilder mit den schwarzen Zahlen sind schließlich bundesweit gültig.



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