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Starkes Versprechen mit Risiko

Die Zeit läuft

Ob wir es nun gut finden oder nicht: Das Internet hat unser Leben voll im Griff. Ohne geht jedenfalls gar nichts mehr. Selbst wenn wir es im Einzelfall wollten. Ob jung oder alt, ob privat oder dienstlich: „Haben wir Netz“, dann ist alles gut.

veröffentlicht am 04.06.2021 um 15:35 Uhr

Thomas Thimm

Autor

Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Wenn die Technik nicht funktioniert, wenn das Internet ausfällt, wir nicht online gehen können, nicht Informationen, Bilder, Daten austauschen können – dann ist Matthäi am Letzten. Die Firmen vom Hastenbecker Freibusch beklagen ihre seit vielen, vielen Jahren schlechte Netzanbindung vollkommen zu Recht. Man muss sich geradezu wundern, mit welcher Geduld manch einer in Hamelns Südosten und Hastenbecks Norden sein scheinbar unabwendbares Schicksal erduldet. Doch nun soll bald damit Schluss sein. Endlich, darf man sagen – obwohl auch ein bisschen Zweifel bleiben. Denn erst als die Zeitungsredaktion sich für das Thema interessiert, kommt öffentlichkeitswirksame Dynamik hinein. Mit einer offenen Tür im Rathaus – und einem starken Versprechen.

Wirtschaftsförderer Wahmes hat sich selbst und der Stadtverwaltung in Gänze eine Aufgabe gestellt und ein Ultimatum gesetzt. Bis Jahresende will er den Unternehmen die Möglichkeit schaffen, sich an eine schnelle Internet-Glasfaserleitung anschließen zu lassen. An diesem Versprechen wird Wahmes sich nun messen lassen müssen.



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