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Verwaltung muss aufklären

Dickes Ei

Dass die Sporthalle Nord teurer wird, war vorauszusehen, schließlich begnügen sich öffentliche Bauten selten mit einem veranschlagten Budget. Dass jedoch ein Fehler der Verwaltung zu allein 50 Prozent der Mehrkosten führt, ist ein dickes (Oster-)Ei, das der Politik schwer im Magen liegen wird. Die Fünf-Millionen-Grenze ist geknackt, und noch ist längst nicht klar, ob das Ende der Fahnenstange nun erreicht ist. Woher aber das Geld nehmen? Zunächst die vorerst nicht benötigten Mittel für das Schulzentrum Nord zu verwenden, ist ein Taschenspieler-Trick. Das Deckungsloch wird kommen, das ist so sicher wie das Amen im Gebet. Wenn auch nicht in diesem, dann spätestens im nächsten Jahr.
 Dass sich Hermann Aden vor seine Rathaus-Mannschaft stellt, ehrt den Stadtbaurat. Allerdings muss die Verwaltung für Aufklärung sorgen. Darauf hat der Bürger ein Recht, schließlich handelt es sich bei dem Fehler um fast 200 000 Steuer-Euro. 

veröffentlicht am 08.04.2015 um 09:35 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:28 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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Hans-Joachim Weiß Reporter zur Autorenseite

Dass die Sporthalle Nord teurer wird, war vorauszusehen, schließlich begnügen sich öffentliche Bauten selten mit einem veranschlagten Budget. Dass jedoch ein Fehler der Verwaltung zu allein 50 Prozent der Mehrkosten führt, ist ein dickes (Oster-)Ei, das der Politik schwer im Magen liegen wird. Die Fünf-Millionen-Grenze ist geknackt, und noch ist längst nicht klar, ob das Ende der Fahnenstange nun erreicht ist. Woher aber das Geld nehmen?


Zunächst die vorerst nicht benötigten Mittel für das Schulzentrum Nord zu verwenden, ist ein Taschenspieler-Trick. Das Deckungsloch wird kommen, das ist so sicher wie das Amen im Gebet. Wenn auch nicht in diesem, dann spätestens im nächsten Jahr.
 Dass sich Hermann Aden vor seine Rathaus-Mannschaft stellt, ehrt den Stadtbaurat. Allerdings muss die Verwaltung für Aufklärung sorgen. Darauf hat der Bürger ein Recht, schließlich handelt es sich bei dem Fehler um fast 200 000 Steuer-Euro.



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