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Ostertorwall teilweise zweispurig?

Dagegen! Verkehr muss fließen können

Bleiben wir doch bitte mal auf dem Teppich: Seit Monaten diskutieren wir in Hameln, wie wir den Autoverkehr so fließend wie möglich durch die Stadt schleusen können, um die Abgaswerte angesichts der Diesel-Debatte und der Werte auf der Deisterstraße senken zu können. Und dann kommt man tatsächlich auf die Idee, den Verkehrsfluss künstlich behindern zu wollen.

veröffentlicht am 23.05.2018 um 19:08 Uhr

23. Mai 2018 19:08 Uhr

Thomas Thimm
Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Bleiben wir doch bitte mal auf dem Teppich: Seit Monaten diskutieren wir in Hameln, wie wir den Autoverkehr so fließend wie möglich durch die Stadt schleusen können, um die Abgaswerte angesichts der Diesel-Debatte und der Werte auf der Deisterstraße senken zu können. Und dann kommt man tatsächlich auf die Idee, den Verkehrsfluss künstlich behindern zu wollen.

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Es mag romantisch sein, darauf zu hoffen, dass dann alle aufs Fahrrad umsteigen. Doch es verkennt die tatsächlichen Anforderungen an Mobilität von heute. Deshalb muss gelten: Lasst den notwendigen Autoverkehr zügig durch die Stadt, neue Staustellen braucht niemand. Die aktuelle Baustellen-Enge auf der Münsterbrücke dürfte Anschauungsmaterial genug bieten.

Wenn Hameln etwas dafür tun will, dass Luft sauberer, Autofahren flotter, Radeln und Öffis attraktiver werden, dann braucht es eine neue Initiative Südumgehung, intelligentere Ampelschaltungen und noch bessere Busverbindungen.

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