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Keine Wechselstimmung in Hameln

Beeindruckender Sieg

veröffentlicht am 13.09.2021 um 01:26 Uhr

Frank Henke

Autor

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Ein beeindruckender Sieg: mehr als 50 Prozent der Stimmen, eingesammelt trotz fünf weiterer Bewerberinnen und Bewerber. Dafür gab‘s am Wahlabend für den CDU-Oberbürgermeister Claudio Griese sogar Anerkennung von der SPD. Der Großteil der Hamelner ist mit Grieses Arbeit offenbar einverstanden.

In sachlich-freundlichem Stil setzte der Oberbürgermeister in den vergangenen sieben Jahren auch als Krisenmanager Akzente. Etwa seit es darauf ankommt, Hameln aus der Corona-Flaute zu steuern. Finanzielle Hilfen mussten verteilt, die Innenstadt nach dem Lockdown wiederbelebt werden. Auch die erfolgreich bewältigte Ankunft und Unterbringung der Flüchtlinge 2015 und 2016 fällt in Grieses erste Amtszeit.

Darin, ihm das Amt des Oberbürgermeisters abzujagen, wirkten die Sozialdemokraten in den vergangenen Monaten nicht sonderlich leidenschaftlich. In der vergangenen Woche kam der OB-Wahlkampf der SPD dann sogar ganz zum Erliegen. Ihr Kandidat, Dr. Robert Wycislo, meldete sich krank.

Präsenter im Wahlkampf war da der Kandidat der Grünen, ihr Ratsfraktionsvorsitzender Sven Kornfeld. Für einen grünen Oberbürgermeister mangelt es in Hameln dann aber wohl doch gerade außerhalb der Kernstadt an grüner Wählerschaft und unverkennbar eben auch: an Wechselstimmung.



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