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Kein zweites Coppenbrügge

Aufpassen!

Salzhemmendorf muss aufpassen, nicht in dieselbe Falle zu tappen wie die Nachbarn in Coppenbrügge. Dort glaubte man, mit einer in die Jahre gekommenen Planung vor Gericht bestehen zu können – und scheiterte, wie man als Gemeinde beim Thema Windkraft nur scheitern kann.

veröffentlicht am 02.07.2015 um 09:55 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 11:34 Uhr

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In Salzhemmendorf ist die Vorrangplanung zehn Jahre alt. Die einschlägige Rechtsprechung hat inzwischen neue Maßstäbe gesetzt. Es ist gut, dass die Gemeinde selbstbewusst „Nein“ zu den neuen Windrädern sagt, die Region ist vorbelastet genug. Aber die Verantwortlichen in Rat- und Kreishaus sollten juristisch sehr gut präpariert sein, bevor sie auf der Grundlage der alten Planung gegen den Investor in den Ring steigen. Denn im schlimmsten Fall fliegt ihnen der Flächennutzungsplan insgesamt um die Ohren. Dann stünde nicht nur Benstorf, sondern die gesamte Gemeinde für Investoren offen wie ein Scheunentor. Dann droht ein zweites Coppenbrügge. Aus den Fehlern der Nachbarn sollte Salzhemmendorf unbedingt lernen.



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