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 Zusätzliche Sozialassistenten in Krippen

Arme Städte

Der Plan, zusätzliche Sozialassistenten in Krippen einzustellen, ist klasse. Bei der Umsetzung deuten sich aber Hürden an, die sogar sozialen Sprengstoff bergen. Denn womöglich müssen die Träger der Einrichtungen am Ende selbst Geld in die Hand nehmen, um Bewerbern attraktive Stellen bieten zu können. Geld, das Städte wie Hessisch Oldendorf nicht haben oder an anderer Stelle streichen müssten. Klamme Kommunen könnten somit bei der Kinderbetreuung schlechter dastehen als finanzstärkere. Zum Problem wird das einerseits für Kinder und Eltern. Sie müssten dafür büßen, dass Politiker in der Vergangenheit schlecht gewirtschaftet haben. Andererseits dürften ärmere Kommunen weiter ins Hintertreffen geraten, weil Kinderbetreuung auch ein Standortfaktor ist. Ein schlechteres Angebot könnte dazu führen, dass sich weniger Eltern dazu entscheiden, in finanziell angeschlagene Kommunen zu ziehen. Hilfe vom Land, die Kommunen bei der dritten Kraft entlastet, könnte das Problem entschärfen.

veröffentlicht am 10.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 23.09.2016 um 10:48 Uhr

Autor:

VON Robert MICHALLA


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