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Ein Zimmer für Karl Philipp Moritz

Überfällige Ehrung

„Der Prophet gilt nichts im eigenen Land“, lautet bekanntlich ein altes Sprichwort. Das gilt auch für Karl Philipp Moritz. Die verdiente Anerkennung blieb diesem Geistestitanen der Aufklärung bislang in Hameln versagt. Das ist schlichtweg peinlich.

veröffentlicht am 15.09.2020 um 14:16 Uhr

Dr. Guido Erol Hesse-Öztanil

Autor

Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Ist hier Ignoranz zu vermuten? Trägheit? Oder gar pure Unkenntnis? Wie auch immer. Der gebürtige Hamelner zählt unstrittig zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der deutschen Literatur- und Geistesgeschichte des 18. Jahrhunderts. Eine angemessene Würdigung in seiner Geburtsstadt ist mehr als überfällig. Dafür gebe es mehrere Möglichkeiten. Hier ein Vorschlag: Wie wäre es mit einem im Museum eingerichteten Karl-Philipp-Moritz-Gedächtniszimmer, in dem – auch unter Einsatz digitaler Medien – die außergewöhnliche und spannende Geschichte dieses großen Hamelners erzählt wird.



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