CSU-Chef teilt Spotify-Playlist: Diese Lieder hört Markus Söder am liebsten
Dass der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder den Auftritt im Internet nicht scheut, ist bereits bekannt. Neuerdings bekennt sich der CSU-Chef jedoch dazu, ein „großer Musikfan“ zu sein. Unter dem Titel „#SöderSongs“ findet sich beim Musikstreamingdienst Spotify seit Kurzem eine Playlist des Politikers.
Aktuell fasst die Liste nur 15 Songs – doch die geben Einblicke in den offenbar vielschichtigen Musikgeschmack Söders. „Vor allem Klassiker und natürlich die Hymne des 1. FCN“ seien laut der Beschreibung unter den Lieblingstiteln des Politikers, der bekennender Fan des Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg ist. Laut der „Bild“-Zeitung habe er die Playlist sogar eigenhändig zusammengestellt. Söder sei „Musikfan seit meiner Jugend“ und nun teile er seinen Musikgeschmack „zum Reinhören an den Ostertagen“.
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Zur vollständigen AnsichtBayerische Künstler dürfen bei Söder nicht zu kurz kommen
Der Ministerpräsident startet beschwingt und natürlich klassisch bayerisch in seine musikalische Exkursion: „Wer wird denn woana“ der Münchener Kultband Spider Murphy Gang (1981) erklingt als erstes Lied. Und auch mit dem zweiten und dritten Song verlässt Söder die heimatlichen Gefilde nicht. Zunächst ist da „Bis wir uns wiederseh‘n“ der Band Münchener Freiheit (1988) zu hören, gefolgt von „Auf uns“ des Augsburger Sängers Andreas Bourani (2014).
Möglicherweise als Kampfsportenthusiast outet sich Söder dann mit dem Klassiker „Kung Fu Fighting“ von Carl Douglas (1974), bevor er wieder langsamere Töne anschlägt. Fünfter Titel der „#SöderSongs“ ist Billy Idols „Eyes Without a Face“ (1983). An sechster Stelle lässt der Bayerische Ministerpräsident die Herzen der Anhänger des 1. FC Nürnberg höherschlagen: „Die Legende lebt“ ist die Fanhymne des Vereins.
Söder offenbart einen breitgefächerten Musikgeschmack
Im Anschluss geht es nicht weniger vielfältig weiter. Abbas „Dancing Queen“ (1976) darf natürlich nicht auf der Liste eines bekennenden Enthusiasten von Musikklassikern fehlen. Einer der neueren Songs auf Söders Playlist ist „Empire State of Mind (Part II)“ von Alicia Keys (2009). Davon abgesehen (und von Bouranis Song sowie der Nürnberg-Hymne) finden sich jedoch keine weiteren Titel aus diesem Jahrhundert.
Stattdessen finden sich bekannte Interpreten wie U2 („Pride (In The Name Of Love)“), Grace Jones („Slave to the Rhythm“), Frank Sinatra („Fly Me to the Moon“), The Cure („Inbetween Days“) und auch der „King of Rock ‘n‘ Roll“ Elvis Presley („In The Ghetto“).
Ob Söder plant, seine Liste nach den Ostertagen weiter auszubauen, ist nicht bekannt. Bei bisher nur knapp einer Stunde Länge kann man von einem „großen Musikfan“ jedoch noch mehr erwarten. Übrigens: Der Zuspruch ist bereits kurz nach Veröffentlichung der Liste groß. Knapp 1000 Likes konnte Söder bis Donnerstagnachmittag auf Spotify sammeln.
RND/sic