Ermittlungsverfahren nach Gefährder-Festnahme eingeleitet
Düsseldorf/Duisburg (dpa). Nach der Festnahme eines islamistischen Gefährders in Duisburg hat die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei gehe es um den «Verdacht des sich Bereiterklärens zu einem Verbrechen», sagte ein Sprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Angaben wollte er zunächst nicht machen. Der Mann sei vorläufig festgenommen worden, die Vorwürfe würden geprüft.
Der Sprecher erläuterte, letztlich handele es sich um den Verdacht der «Verabredung zu einem Verbrechen». Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass diese Verabredung mit einer Person geschehen sei, die sich in Deutschland aufhalte, betonte der Sprecher.
Spezialkräfte hatten den Mann am Dienstag in seiner Wohnung in Gewahrsam genommen. Nach Angaben der Polizei Essen hatte es zuvor «Hinweise auf ein mögliches Anschlagsszenario» gegeben.
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