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Grundstoff für 3D-Drucker

Schüler entwickeln Verfahren für Weltraummüll-Recycling

Rostock/Bremen (dpa) - Drei Rostocker Schüler haben heute vor Vertretern der Airbus-Raumfahrtsparte in Bremen ein Verfahren zum Recyceln von Kunststoff auf der Internationalen Raumstation (ISS) vorgestellt.

veröffentlicht am 11.07.2018 um 20:49 Uhr
aktualisiert am 12.07.2018 um 19:42 Uhr

Die Rostocker Schülerinnen Leni Termann (l), Lara Maria Neubert und Schüler Adrian Schorowsky präsentieren ihre Forschungsarbeit in einen Raum bei Airbus. Foto: Carmen Jaspersen

Mit dem von Leni Termann, Lara Neubert und Adrian Schorowsky entwickelten Verfahren kann Plastikmüll zum Grundstoff für 3D-Drucker recycelt werden. Damit könnten wiederum Ersatzteile und Teile für Experimente der Astronauten direkt auf der ISS hergestellt und Müll vermieden werden. Dieser verglüht ansonsten beim Wiedereintritt in die Atmosphäre. Mit der Idee hatten die 18-Jährigen im Mai den Bundeswettbewerb von «Jugend forscht» für Geo- und Raumwissenschaften gewonnen und einen Monat später den Nachwuchspreis des «Inno Award 2018» erhalten - die Auszeichnung der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern.

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