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Weniger Firmen in Deutschland gegründet

Wiesbaden (dpa) - In Deutschland sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weniger Firmen gegründet worden als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der neuen größeren Betriebe ist um 4,3 Prozent auf 63.600 gesunken, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

veröffentlicht am 12.09.2018 um 17:09 Uhr
aktualisiert am 13.09.2018 um 08:20 Uhr

Leerstehende Gewerbeimmobilie in Berlin: Der Negativtrend bei Firmengründungen hält schon seit längerem an. Foto: Tim Brakemeier/Archiv

Zusammen mit Klein- und Nebenerwerbsbetrieben sind demnach im ersten Halbjahr 349.200 Gewerbe angemeldet worden, 1,8 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2017. Zu Gewerbeanmeldungen zählt das Amt nicht nur Neugründungen, sondern auch Übernahmen oder Umwandlungen.

Knapp 52.800 größere Betriebe gaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ihr Gewerbe auf, etwa 1,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2017.

Der Negativtrend bei Firmengründungen hält schon seit längerem an. Als ein wichtiger Grund gilt die historisch niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. So sehen sich weniger Menschen gezwungen, aus Mangel eines Jobs ein Unternehmen zu gründen.



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