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US-Konzern sträubt sich

Versum lehnt Übernahmeangebot von Merck weiter ab

Tempe (dpa) - Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck beißt bei seiner geplanten Übernahme des Halbleiterzulieferers Versum trotz intensiven Werbens weiter auf Granit. Das US-Unternehmen bekräftigte am Freitag seine Ablehnung der rund 5,2 Milliarden Euro schweren Offerte.

veröffentlicht am 08.03.2019 um 16:55 Uhr
aktualisiert am 09.03.2019 um 17:21 Uhr

Der Darmstädter Merck-Konzern will mit einer Milliardenübernahme seine Materialsparte stärken. Der Halbleiterzulieferer Versum sträubt sich jedoch. Foto: Arne Dedert

Versum hatte im Januar bereits eine Fusion per Aktientausch mit dem US-Spezialchemiekonzern Entegris vereinbart und bleibt trotz der hartnäckigen Avancen aus Deutschland fest entschlossen, daran festzuhalten.

Merck-Vorstandschef Stefan Oschmann hatte sich bei der Bilanzvorlage am Vortag noch optimistisch gezeigt, dass sich sein Unternehmen gegen die Konkurrenzofferte von Entegris durchsetzt. «Unser Angebot von 48 Dollar je Versum-Aktie ist überlegen», sagte Oschmann.



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