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Von Osterei bis Schokohase

Deutsche zahlen Millionen für Osternaschereien

Düsseldorf (dpa) - Die Verbraucher in Deutschland geben Hunderte Millionen Euro für Ostersüßigkeiten aus. Allein 2018 kauften sie im Lebensmittelhandel und in Drogeriemärkten etwa 29,3 Millionen Kilogramm Ostereier und Schokohasen und ließen sich das rund 394 Millionen Euro kosten.

veröffentlicht am 13.04.2019 um 08:43 Uhr
aktualisiert am 15.04.2019 um 09:21 Uhr

Für die Süßigkeitenindustrie ist Ostern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild

Das entsprach Ausgaben für Osternaschereien von rund 4,93 Euro pro Kopf, wie aus einer aktuellen Studie des Marktforschers Nielsen hervorgeht.

«Die Deutschen lieben es bei Ostersüßigkeiten klassisch», sagte die Nielsen-Süßwarenexpertin Michaela Ebsen. Die liebste Ostersüßigkeit seien nach wie vor Schokoladenostereier. Rund 92 Millionen Packungen davon seien im vergangenen Jahr verkauft worden - etwas weniger als im Jahr zuvor. Dabei waren Schokoladeneier ohne Alkohol deutlich beliebter als Eier mit Alkohol, von denen «nur» 16 Millionen Packungen verkauft wurden.

Doch machen Schokoladenfiguren den Eiern zunehmend Konkurrenz: Immerhin rund 91 Millionen davon gingen 2018 über die Ladentheke, gut eine Million mehr als im Vorjahr. Darunter waren allein 75 Millionen Schokoladenosterhasen, aber auch 4 Millionen Packungen Schokoladenkäfer.

Beim Kauf der Ostersüßigkeiten lassen sich die deutschen Verbraucher Zeit. Eingekauft wird vor allem in der Osterwoche selbst. «Auch wenn die Deutschen grundsätzlich organisierte Shopper sind und Osterhasen und Co. schon ab Januar im Regal finden, sind sie bei Ostersüßigkeiten Last-Minute-Shopper. In der Osterwoche kaufen die Deutschen beinahe doppelt so viele Ostersüßigkeiten wie in der Woche davor», berichtete Nielsen-Expertin Ebsen.

Gleichzeitig beflügelt Ostern auch den Verkauf von Gummibärchen und Schokoriegeln. Denn: «Neben Schokoladenhasen und den süßen Ostereiern füllen die Deutschen das Osternest auch mit ganzjährig erhältlichen Süßwaren. Damit profitieren nicht nur Hasen und Co. von der Osterzeit, sondern das gesamte Süßwarenregal», sagte Ebsen.

Eingekauft wird nach Angaben der Marktforscher vor allem in Supermärkten und bei Discountern. Doch auch der Online-Handel spiele bei der Suche nach Ostersüßigkeiten mittlerweile eine gewisse Rolle. Vor allem wenn es um etwas ganz Besonderes gehe, machten sich die Verbraucher auch mal im Internet auf die Suche, so Nielsen.



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