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Börse in Frankfurt

Dax hält sich knapp über der Nulllinie

Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat seine moderaten Tagesgewinne verteidigt.

veröffentlicht am 21.02.2019 um 15:33 Uhr
aktualisiert am 21.02.2019 um 16:40 Uhr

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen

Der deutsche Leitindex war zwischenzeitlich nur kurz minimal ins Minus abgerutscht und rückte bis zum frühen Nachmittag wieder um 0,31 Prozent auf 11.437,11 Punkte vor.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen hingegen ging es um 0,36 Prozent auf 24.313,20 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wiederum legte etwas zu.

Die Anleger hoffen weiter, dass sich die USA und China zeitnah im Handelsstreit einigen. Zudem hatte sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone im Februar dank eines robusten Dienstleistungssektors überraschend deutlich aufgehellt.

Für weitere Impulse sorgte die auf Hochtouren laufenden Berichtssaison, unter anderem mit Geschäftszahlen der Deutschen Telekom. Der Ausblick des Telekomkonzerns auf 2019 sei sehr konservativ, schrieb der Experte Wilton Fry vom Analysehaus RBC.

Der angepeilte Anstieg des operativen Ergebnisses war etwas hinter den Markterwartungen zurückgeblieben. Insofern fielen die T-Aktien unter den schwächsten Werten im Dax um 0,48 Prozent. Der Konsumgüterkonzern Henkel erhöht trotz eines Gewinnrückgangs die Dividende. Die Anleger honorierten dies mit einem Plus von rund 1 Prozent.

Ansonsten spielte die Musik eher im MDax. So verschreckte der Chipzulieferer Siltronic seine Investoren mit einem pessimistischen Ausblick derart, dass die Papiere am Index-Ende um fast 9 Prozent einknickten. Eine schwächere Nachfrage nach Halbleiterwafern und steigende Energiekosten dürften das Unternehmen 2019 belasten.

Schlusslicht im Nebenwerte-Index SDax waren die Aktien von SAF-Holland mit einem Minus von rund 8 Prozent. Der Ausblick des Zulieferers für die Nutzfahrzeugindustrie lasse ein weiteres Übergangsjahr mit nur wenig Fortschritten bei den geplanten Kosteneinsparungen erwarten, schrieb Analystin Yasmin Steilen von der Commerzbank.

Der Windkraftanlagenhersteller Nordex geht nach einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisrückgang 2018 optimistisch ins neue Jahr, und die Papiere zogen um fast 9 Prozent an. Der Vakuumpumpenspezialist Pfeiffer Vacuum schließlich hatte 2018 dank wieder besserer Geschäfte zum Jahresende deutlich zugelegt. Damit schnellten die Aktien um rund 9 Prozent in die Höhe.

Am deutschen Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,01 Prozent am Vortag auf plus 0,01 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,10 Prozent auf 142,38 Punkte. Der Bund-Future büßte 0,31 Prozent auf 166,03 Punkte ein.

Der Euro kostete zuletzt 1,1362 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1342 (Dienstag: 1,1294) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8817 (0,8854) Euro.



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