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Börse in Frankfurt

Dax bleibt in Schwung - Neues Jahreshoch

Frankfurt/Main (dpa) - Der Aufschwung am deutschen Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte wegen der Hoffnung auf eine baldige Lösung im US-chinesischen Handelsstreit fortgesetzt. Der Dax kletterte auf den höchsten Stand seit Oktober.

veröffentlicht am 03.04.2019 um 12:19 Uhr
aktualisiert am 03.04.2019 um 14:54 Uhr

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen

Am Mittwochmittag notierte der deutsche Leitindex noch 1,19 Prozent im Plus bei 11 894,78 Punkten. Laut der Finanzzeitung «Financial Times» haben die beiden größten Volkswirtschaften der Welt die meisten offenen Punkte inzwischen geklärt, eine Einigung sei in Sicht. «Ein Handelsdeal zwischen den USA und China ist definitiv positiv für die globale Konjunktur», sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Um das Wirtschaftswachstum hatten sich Börsianer zuletzt Sorgen gemacht.

Mit den jüngsten Gewinnen knüpft der Dax an ein bereits starkes erstes Quartal an. Seit Ende 2018 summiert sich das Kursplus auf mehr als zwölf Prozent.

Auch der Index der mittelgroßen Werte MDax erreichte am Mittwoch ein Jahreshoch - am Mittag notierte er 1,00 Prozent höher bei 25 406,94 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um knapp 0,80 Prozent vor.

Auf Unternehmensseite profitierten abermals Aktien von Autobauern von einer möglichen Einigung im Zollstreit. Auch die Zulieferer blieben im Aufwind. An der Dax-Spitze knüpften Anteile von Infineon mit mehr als 4 Prozent Plus an ihren bereits starken Lauf in dieser Woche an.

Neuerliche Übernahmefantasien beflügelten die Aktien von ProSiebenSat.1. Die in den vergangenen Monaten arg gebeutelten Papiere verteuerten sich um fast vier Prozent. Nach dem seit Monaten andauernden Kurssturz der Aktie kochen indes immer wieder Übernahmegerüchte hoch, diesmal wurde der Medienkonzern Mediaset ins Spiel gebracht. ProSieben.Sat.1 wollte die Gerüchte nicht kommentieren, erklärte aber in einer Stellungnahme, dass die bereits bestehende inhaltliche Zusammenarbeit mit Mediaset die «präferierte Art der Zusammenarbeit» sei.



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