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SPD rückt von Neuwahlen ab und würde Merkel tolerieren

Berlin (dpa) - Die SPD-Spitze rückt nach dem Platzen der Jamaika-Sondierungen von Neuwahlen ab und bringt eine Unterstützung einer Unions-geführten Minderheitsregierung ins Spiel. «Neuwahlen wären ein Armutszeugnis», sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner der dpa. Für eine große Koalition sei die SPD nach den Worten Stegners aber unverändert nicht zu haben. Auch SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel hält eine Minderheitsregierung für denkbar. «Das ist eine Frage, die in Gesprächen auch erörtert werden muss», sagte der hessische SPD-Landesvorsitzende im ZDF.

veröffentlicht am 22.11.2017 um 13:53 Uhr
aktualisiert am 22.11.2017 um 18:45 Uhr

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