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Lawrow rügt OPCW-Bericht im Fall Skripal

Moskau (dpa) - Russland hält den Bericht der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen über den Giftanschlag auf den Ex- Doppelagenten Sergej Skripal für unvollständig. Ein Schweizer Labor habe in den Blutproben Spuren des chemischen Kampfstoffes BZ gefunden, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Die Erkenntnisse des Labors blieben jedoch in dem Bericht unerwähnt. Lawrow sagte, weder in Russland noch in der Sowjetunion seien Giftstoffe entwickelt worden, die der Formel entsprechen. «Diese Substanz findet sich im Arsenal der US-Armee, Großbritanniens und anderer Nato-Länder.»

veröffentlicht am 14.04.2018 um 22:41 Uhr
aktualisiert am 15.04.2018 um 07:45 Uhr

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