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Schlaglichter

26.07.2017 16:30 Uhr Mexikaner haben am liebsten Gäste daheim

Nürnberg (dpa) - Mexikaner und Argentinier laden laut einer Umfrage besonders häufig Gäste zu sich nach Hause ein. Niederländer und Japaner bleiben dagegen nach Erkenntnissen der Konsumforscher der Nürnberger GfK zu Hause lieber unter sich. Auch die Deutschen hätten gern Besuch in den eigenen vier Wänden. 42 Prozent sagten, sie haben mindestens einmal im Monat Gäste im Haus, 33 Prozent schätzten, dass dies seltener als einmal pro Monat der Fall ist. Im internationalen Durchschnitt und auch in Deutschland zeigte sich: Vor allem Jüngere und Familien mit Kindern empfangen häufig zu Hause Besuch.

26.07.2017 16:30 Uhr Talsperre oberhalb von Wernigerode vor dem Überlaufen

Wernigerode (dpa) - Wegen der starken Regenfälle droht die Zillierbachtalsperre oberhalb von Wernigerode im Harz überzulaufen. Der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt rechnet damit, dass es am späten Nachmittag oder am Abend passiert. Die Talsperre habe in den vergangenen Tagen schon eine ganze Menge Wasser zurückgehalten und werde nun wie eine volle Badewanne überlaufen. Wie groß das Ausmaß am Ende sei, hänge auch vom Zulauf ab. Sturzbachähnlich werde es nicht. Die Zillierbachtalsperre fasst 2,83 Millionen Kubikmeter Wasser.

26.07.2017 16:30 Uhr Gericht: Doppel-Nachname eines Kindes nicht zu ändern

Koblenz (dpa) - Nach der Trennung eines Elternpaares kann der Doppel-Nachname ihres Kindes in der Regel nicht geändert werden. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden. Die Beibehaltung des Namensbandes sei für die Persönlichkeitsentwicklung förderlicher als dessen Durchtrennung. Im konkreten Fall hatte ein Vater geklagt, nachdem die Mutter des gemeinsamen Kindes die Änderung des Namens beantragt hatte. Die Tochter sollte nur noch den Nachnamen der Mutter führen. Das Gericht sagt, dafür gebe es keine schwerwiegenden Gründe. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

26.07.2017 16:30 Uhr Koala-Nachwuchs im Duisburger Zoo noch ohne Namen

Duisburg (dpa) - Der Duisburger Zoo hat Koala-Nachwuchs. Die beiden Jungtiere wurden beim öffentlichen Wiegen aller zehn Duisburger Koalas vorgestellt. Namen haben sie noch nicht. Der Tierpark in Duisburg züchtet Koalas und lädt einmal jährlich zum Rettet-den-Koala-Tag ein. Im australischen Freiland schrumpfen die Bestände», erklärte der Zoodirektor und Biologe Achim Winkler. Bei dem Duisburger Aktionstag werde daher traditionell für Koala-Schutzprojekte in Australien gesammelt.

26.07.2017 16:30 Uhr Regierung: Todesstrafe für Deutsche im Irak unwahrscheinlich

Berlin (dpa) - Die im Irak festgenommenen deutschen Frauen müssen nach Auffassung der Bundesregierung nicht die Todesstrafe fürchten. Er glaube nicht, dass den mutmaßlichen Dschihadistinnen ein Prozess drohe, «an dessen Ende die Todesstrafe» stehen könnte, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. «Ich kann das nicht hundertprozentig ausschließen, ich halte das aber für höchst unwahrscheinlich». Man wisse aber nicht, was den Frauen überhaupt zur Last gelegt werden könnte, welche Taten sie begangen haben könnten.

26.07.2017 16:30 Uhr Knapp 90 400 neue Flüchtlinge im ersten Halbjahr

Nürnberg (dpa) - Im ersten Halbjahr 2017 kamen fast 90 400 Flüchtlinge neu in Deutschland an. Die Zahlen inklusive Juli werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Anfang August veröffentlicht. Deutschland nimmt damit nach Aussage der Bundesregierung im Moment ungefähr gleich viele Flüchtlinge auf wie Italien, das im Fokus der politischen Debatte steht. An italienischen Häfen kamen in diesem Jahr bereits mehr als 93 300 Migranten an.

26.07.2017 16:30 Uhr Staatsgefährdende Gewalttat: Durchsuchungen in Güstrow

Güstrow (dpa) - Die Polizei hat in Mecklenburg-Vorpommern mehrere Objekte durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen drei Beschuldigte, die der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verdächtigt werden. Die Durchsuchungen in Güstrow und Umgebung laufen noch. Zur Gefahrenabwehr nahm die Polizei mehrere Personen in Gewahrsam. Um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden, gibt es erst einmal keine weiteren Informationen zu dem Einsatz geben. Medienberichten zufolge richtete sich der Einsatz gegen Islamisten. Die Bundesanwaltschaft äußerte sich dazu nicht.

26.07.2017 16:30 Uhr Als Terrorhelfer verurteilt - Fünfeinhalb Jahre Haft für Lau

Düsseldorf (dpa) - Der Islamist Sven Lau ist als Terrorhelfer zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den 36-Jährigen der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung schuldig. Lau gehört gemeinsam mit Pierre Vogel zu den bekanntesten Gesichtern des radikalen Islam in Deutschland. Der 36-Jährige gilt auch als Initiator der «Scharia-Polizei», die 2014 durch Wuppertal zog und für Empörung sorgte. Laus Verteidiger hatte Freispruch beantragt.

26.07.2017 15:15 Uhr Fünfeinhalb Jahre Haft für Islamistenführer Sven Lau

Düsseldorf (dpa) - Islamistenführer Sven Lau ist als Terrorhelfer zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den 36-Jährigen wegen Unterstützung der islamistischen Terrormiliz Jamwa schuldig.

26.07.2017 16:30 Uhr EU-Maßnahmen gegen Polen wegen Justizreform

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission hat Maßnahmen gegen die umstrittene polnische Justizreform beschlossen. Vizepräsident Franz Timmermans kündigte in Brüssel ein Vertragsverletzungsverfahren wegen des unterzeichneten Gesetzes über die ordentliche Gerichtsbarkeit an. Die Kommission werde einen formalen Bescheid dazu versenden, sobald der Gesetzestext veröffentlicht sei. Brüssel könne außerdem jederzeit ein Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrages einleiten, sollte die Regierung Richter am obersten Gericht des Landes entlassen.

26.07.2017 16:30 Uhr Terrorverdächtiger Tunesier darf nicht abgeschoben werden

Frankfurt/Main (dpa) - Ein terrorverdächtiger Tunesier darf nicht in sein Heimatland abgeschoben werden. Er war bei einer Razzia in Hessen im Februar festgenommen worden. Das Verwaltungsgericht Frankfurt gab einem Eilantrag des Mannes statt. Eine von der tunesischen Regierung übermittelte Erklärung erfülle nicht die Auflagen. Die Kammer hatte verlangt, dass der nordafrikanische Staat der Bundesregierung vor der Abschiebung völkerrechtlich verbindlich zusichern müsse, dass gegen den Mann nicht die Todesstrafe verhängt werde.

26.07.2017 16:30 Uhr Nach Dauerregen: Katastrophenalarm im Harz

Hildesheim (dpa) - Land unter im Harz: Der niedersächsische Landkreis Goslar hat wegen Überschwemmungen offiziell den Katastrophenalarm ausgerufen. In der Kleinstadt Bad Harzburg wurde der Bahnhof gesperrt. In Goslar selbst traf es die ganze Innenstadt, wo braune Wasserfluten durch die Straßen strömten. In Wernigerode in Sachsen-Anhalt ist eine 69-Jährige in der Nähe eines Flusslaufes verschwunden. Auch in Hildesheim behalten sich die Einsatzkräfte die Möglichkeit einer Räumung eines Wohngebiets vor. Hoffnung macht der Deutsche Wetterdienst, der ein Ende des Dauerregens vorhersagt.

26.07.2017 15:15 Uhr Hochwasser: Landkreis Goslar ruft Katastrophenalarm aus

Goslar (dpa) - Wegen Dauerregens und Überflutungen hat der Landkreis Goslar Katastrophenalarm ausgerufen. Damit übernehme der Katastrophenschutzstab des Kreises die Einsatzleitung im Hochwassergebiet, teilte der Landkreis mit.

26.07.2017 16:30 Uhr Atomwaffengegner dringen in Fliegerhorst ein

Büchel (dpa) - Fünf Atomwaffengegner aus den USA und Deutschland sind bei einer Protestaktion auf das Gelände des Fliegerhorstes Büchel in Rheinland-Pfalz eingedrungen. Sie seien schon im Bereich der Hangars gewesen, als es bei der Bundeswehr aufgefallen sei, heißt es von der Polizei Cochem. Die Aktivisten seien nicht im Hochsicherheitsbereich gewesen. Die vier Männer und eine Frau wurden vorläufig festgenommen und bekamen einen Platzverweis sowie Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung.

26.07.2017 16:30 Uhr Regierung gegen Verbrenner-Verbot: Diesel nicht verteufeln

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will keinen angeordneten Ausstieg aus Dieselautos und Benzinern, wie ihn Großbritannien für die Zeit nach 2040 angekündigt hat. Ein Verbot von Diesel-Fahrzeugen oder Benzinern stehe derzeit nicht auf der Agenda, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe häufig davor gewarnt, den Diesel zu verteufeln, da er wegen seines geringeren CO2-Ausstoßes klimafreundlicher sei als Benzinmotoren. Trotzdem suche die Bundesregierung nach Alternativen und fördere daher zum Beispiel die Elektromobilität.

26.07.2017 16:30 Uhr Kinder erleiden Lebensmittelvergiftung bei Sommerlager

Iwano-Frankiwsk (dpa) - Wegen einer Lebensmittelvergiftung sind Dutzende Kinder eines ukrainisch-deutsch-polnischen Sommerlagers in den ukrainischen Karpaten in ein Krankenhaus gebracht worden. 34 Teilnehmer, darunter 14 Deutsche und 11 Polen, mussten medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, teilte die Gebietsverwaltung mit. Insgesamt nahmen 152 Menschen an dem Ferienlager teil. Nach der Ursache werde noch gesucht, heißt es. Der Besitzer des Touristenkomplexes vermutet im TV-Sender 112 einen Backwettbewerb als Auslöser.

26.07.2017 16:30 Uhr Deutsche Bahn mit höherem Gewinn nach sechs Monaten

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr bei Umsatz und Gewinn deutlich zugelegt. Ein Rekordwert wurde bei der Zahl der Fahrgäste im Fernverkehr erreicht. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro, teilt der Konzern mit. Der Gewinn erhöhte sich unterm Strich um 29 Prozent auf 779 Millionen Euro. Die Fahrgastzahl in ICE und Intercitys lag im ersten Halbjahr bei 68,3 Millionen, ein Plus von 2,4 Prozent. Dabei wurde eine Pünktlichkeitsquote von 81,0 Prozent erreicht, eine Verbesserung um 2,6 Prozentpunkte.

26.07.2017 12:15 Uhr Kinder aus Deutschland bei Sommerlager in Ukraine vergiftet

Iwano-Frankiwsk (dpa) - Wegen einer Lebensmittelvergiftung sind Dutzende Kinder eines ukrainisch-deutsch-polnischen Sommerlagers in den ukrainischen Karpaten in ein Krankenhaus gebracht worden. 34 Teilnehmer, darunter 14 Deutsche und 11 Polen, mussten medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, teilte die Gebietsverwaltung mit. Insgesamt nahmen 152 Menschen an dem Ferienlager teil. Nach der Ursache werde noch gesucht, heißt es. Der Besitzer des Touristenkomplexes vermutet im TV-Sender 112 einen Backwettbewerb als Auslöser.

26.07.2017 16:30 Uhr Statistiker: Trend zur Kinderlosigkeit gestoppt

Berlin (dpa)

26.07.2017 16:30 Uhr Bundesanwaltschaft bekräftigt Vorwürfe gegen Zschäpe

München (dpa) - Die Bundesanwaltschaft hat auch am zweiten Tag ihres Plädoyers im NSU-Prozess schwere Vorwürfe gegen Beate Zschäpe erhoben. Die Hauptangeklagte spielte demnach bei der Tarnung des «Nationalsozialistischen Untergrunds» eine zentrale Rolle. Zschäpe sei es stets darum gegangen, ihre beiden Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt «sorgfältigst abzusichern», sagte Oberstaatsanwältin Anette Greger vor dem Münchner Oberlandesgericht. Sogar untereinander hätten sich die drei mit ihren Tarnnamen angeredet.

26.07.2017 16:00 Uhr Weiter Regen ohne Unterlass: Dämme halten - Frau vermisst

Hildesheim (dpa) - Während des Dauerregens im Harz ist eine 69-jährige Frau in der Nähe eines Flusslaufes verschwunden. Sie wohnt direkt an der Holtemme in Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Laut Polizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Frau gestern in den stark angestiegenen Fluss gefallen ist. Im Harz wurden zahlreiche Straßen überflutet, Keller liefen voll. Die Feuerwehr in Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt kämpft auch heute weiter gegen drohende Überschwemmungen. Unter anderem ist ein Wohngebiet in Hildesheim mit 1100 Menschen betroffen - die Evakuierung droht.

26.07.2017 16:30 Uhr EuGH-Gutachter: Beschluss zu Flüchtlingsquoten rechtmäßig

Luxemburg (dpa) - Im Streit um Flüchtlingsquoten zeichnet sich eine Schlappe für Ungarn und die Slowakei vor dem Europäischen Gerichtshof ab. Generalanwalt Yves Bot empfahl, die Klagen der beiden Länder gegen die Umverteilung von Migranten aus Italien und Griechenland abzulehnen. Meistens folgen die Luxemburger Richter der Empfehlung ihres Gutachters. Ein Urteil dazu könnte ab September fallen. Die Regierungen in Budapest und Bratislava klagen gegen den Beschluss zur Umverteilung von bis zu 120 000 Flüchtlingen. Sie waren im Kreis der EU-Staaten überstimmt worden.

26.07.2017 16:30 Uhr Kettensägen-Angreifer hatte bei Festnahme Armbrüste bei sich

Schaffhausen (dpa) - Nach der Festnahme des mutmaßlichen Kettensägen-Angreifers von Schaffhausen fehlt von der Tatwaffe bislang noch jede Spur. Franz W. habe bei der Festnahme zwei Armbrüste mit Pfeilen und angespitzte Holzstücke bei sich gehabt, sagte Staatsanwalt Peter Sticher. Der Tatverdächtige werde nun befragt, ein Gericht solle zudem im Laufe des Tages über eine mögliche Untersuchungshaft entscheiden. Das Motiv des Mannes sei noch unklar. Die Festnahme sei am Abend ohne Gegenwehr abgelaufen.

26.07.2017 15:45 Uhr EuGH: Keine Ausnahmen von Grundsätzen des EU-Asylrechts

Luxemburg (dpa) - Zwei Jahre nach Beginn der großen Flüchtlingswelle hat der Europäische Gerichtshof in einem Grundsatzurteil die geltenden EU-Asylregeln bestätigt. Abweichungen davon waren demnach trotz der damaligen Ausnahmesituation in Ländern wie Kroatien nicht zulässig. Dies entschieden die Luxemburger Richter. 2015 und 2016 hatten sich über die Westbalkanroute Hunderttausende Menschen auf den Weg in die EU gemacht. Kroatien hatte wegen des Andrangs die Grenzen geöffnet und die Menschen in andere EU-Staaten durchreisen lassen.