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Verband: Distanzunterricht nicht erst ab Inzidenz von 200

Der Philologenverband Niedersachsen hat an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) appelliert, trotz der geplanten bundeseinheitlichen Regelung Distanzunterricht weiter ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 anzuordnen. «Eine Einigung auf den Inzidenzwert 200 als kleinsten gemeinsamen Nenner ist unzumutbar und nimmt Infektionsrisiken fahrlässig in Kauf», teilte der Verbandsvorsitzende Horst Audritz am Donnerstagabend in einer Mitteilung mit. Deshalb dürfe der in der niedersächsischen Corona-Verordnung und im Stufenplan des Kultusministeriums festgelegte Inzidenzwert von 100 für den Wechsel in Distanzunterricht nicht aufgehoben werden.

veröffentlicht am 15.04.2021 um 22:32 Uhr

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Mit der vom Kabinett am Dienstag auf den Weg gebrachten «Bundes-Notbremse», die noch Bundestag und Bundesrat passieren muss, soll es künftig bundeseinheitliche Regeln auch bei Schulschließungen geben. Wird in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz von 200 überschritten, soll Präsenzunterricht an Schulen untersagt werden. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen es binnen 7 Tagen auf 100 000 Einwohner gibt.



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