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Trockenheit macht Störchen Nahrungssuche schwer

Das bislang trockene Wetter erschwert die Nahrungssuche der Störche. Darauf hat der Naturschutzbund Nabu hingewiesen. «Die Störche suchen gern auf Feuchtwiesen nach Nahrung für ihre Jungen», sagte Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann am Freitag. «Dafür sinkt aber andererseits die Gefahr, dass junge Störche in den Nestern ertrinken oder erfrieren», sagte er in Berlin zu den guten Seiten der regenarmen Witterung. Das Rekordjahr 2019 mit mehr als 1130 Storchenpaaren und fast 2500 Jungstörchen in Niedersachsen werde sich wohl nicht wiederholen, meinte der Nabu in Hannover unlängst. Erst im Herbst wisse man aber Genaueres. Dann steht fest, wie viele Jungstörche überlebt haben.

veröffentlicht am 22.05.2020 um 13:14 Uhr
aktualisiert am 23.05.2020 um 14:16 Uhr

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Hauptursache für den Zuwachs in den vergangenen Jahren war das veränderte Verhalten der Richtung Westen in ihre Winterquartiere ziehenden Störche, erklärte Lachmann. Immer mehr der sogenannten Westzieher blieben bereits in Spanien, statt nach Afrika zu fliegen. Die Vögel kehrten dann früher und in größerer Anzahl zurück, außerdem seien sie meist in guter Verfassung. Einige Störche haben die milden Winter der vergangenen Jahre sogar ganz in Deutschland verbracht. In Idensen bei Wunstorf hat ein Storchenpaar in diesem Jahr einen ganz speziellen Nistplatz mit besonders guter Aussicht gewählt - den Ausleger eines Baukrans.



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