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Städte warnen vor dem Betreten zugefrorener Gewässer

Mehrere Städte in Niedersachsen und Bremen haben am Dienstag vor dem Betreten zugefrorener Gewässer gewarnt. «Beim Betreten dieser Eisflächen besteht Lebensgefahr durch Einbrechen und Ertrinken», teilte etwa die Stadt Oldenburg mit und verwies auf Messungen von mehreren Gewässern. «Die dabei ermittelten Eisstärken betrugen ein bis maximal zwei Zentimeter» hieß es. Gefahrloses Betreten sei bei einer Eisstärke ab 15 Zentimetern möglich. Die Wasserschutzpolizei warnte Menschen davor, Eisflächen auf dem Mittellandkanal und der Weser zu betreten. «Wer einbricht läuft Gefahr, unter Wasser gezogen zu werden und nicht mehr an die Oberfläche zu kommen.»

veröffentlicht am 09.02.2021 um 16:28 Uhr

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Das Umweltressort in Bremen äußerte sich ähnlich deutlich: «Das Eis auf den Gewässern und Seen ist noch viel zu dünn, um Menschen darauf sicher zu tragen», schrieb der Sprecher. «Trotz der anhaltenden Kälte besteht auf allen Bremer Gewässern Lebensgefahr!» Auch in Hannover ist das Eis noch nicht dick genug. Um den Maschsee sicher betreten zu können, brauche es eine zuverlässige und durchgehend mindestens 13 Zentimeter dicke Eisschicht auf dem See, sagte eine Stadtsprecherin. «Erfahrungsgemäß wird eine ausreichende Eisdicke nach frühestens 10 bis 14 Tagen bei durchgehenden hohen Minusgraden erreicht.» Und: «Das Eis des Maschsees darf nur betreten werden, wenn und solange der See hierzu von der Stadt Hannover freigegeben wird.» Ob eine solche Freigabe in der Corona-Pandemie überhaupt möglich ist, war zunächst unklar.



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