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Medienpreis geht an Beiträge für Gleichstellung

Das Land Niedersachsen, der NDR und die Landesmedienanstalt haben fünf Fernseh-, Hörfunk- und Online-Beiträge mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnet. Der Preis würdigt herausragende Arbeiten zur Gleichstellung von Frauen und Männern, die Rollenkonflikte und Diskriminierungen sichtbar machen. Unter anderem wurden der Podcast «Sexismus in kanackischen Communitys» von Malcolm Ohanwe und Marcel Aburakia sowie die Doku «Spannervideos - Wer filmt Frauen auf Toiletten?» geehrt. «Ein Wechsel von Stereotypen gelingt nur, wenn alle mitmachen», sagte Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in Hannover. Die Corona-Zeit habe gezeigt, dass nur solidarisches Handeln durch die Krise und aus der Krise führe. Das gelte auch für das Verhältnis von Männern und Frauen.

veröffentlicht am 04.05.2021 um 17:12 Uhr

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Der Preis ist nach der 1998 gestorbenen Journalistin Juliane Bartels benannt. Insgesamt ist die Auszeichnung mit 15 000 Euro dotiert. Die 20. Verleihung konnte coronabedingt nur online stattfinden.



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