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Lies: «Aus für Gorleben überrascht nicht»

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) ist über das Ausscheiden von Gorleben als möglichem Endlagerstandort für Atommüll nicht überrascht. «Das Aus für Gorleben ist eine Entscheidung auf Grundlage der Kriterien, die das Gesetz zur Standortauswahl vorsieht», sagte Lies am Montag in Hannover. «Die Entscheidung für Gorleben in den Siebzigern war eine politische. Das bestätigt sich jetzt nochmal nachdrücklich», betonte Lies. «An dieser Stelle spricht die fachlich-wissenschaftliche Faktenlage eine eindeutige Sprache.»

veröffentlicht am 28.09.2020 um 10:29 Uhr
aktualisiert am 28.09.2020 um 14:10 Uhr

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Grundsätzlich begrüßte der Minister, dass jetzt ein erster Bericht und eine Einschätzung des Bundes auf dem Tisch liegen, welche Regionen bundesweit überhaupt für ein Endlager in Frage kommen. «Wir werden kritisch auf den weiteren Prozess schauen, damit die Menschen in Niedersachsen, die nach Veröffentlichung der Teilgebiete jetzt möglicherweise betroffen sein könnten, die Sicherheit auf ein faires und transparentes Suchverfahren haben», so Lies. «Alle Beteiligten müssen jetzt eine größtmögliche Bürgerbeteiligung im Blick behalten.»



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