weather-image
22°
×

Landtag berät über Standortsuche für Atommüllendlager

Der niedersächsische Landtag beendet seine erste Sitzung nach der Sommerpause heute mit der Beratung über die Standortsuche für ein Atommüllendlager. Denn auch nach rund vier Jahrzehnten Protest gegen den Standort Gorleben hält die Atomendlagerfrage Niedersachsen weiter unter Spannung. Die angesichts hartnäckigen Widerstands gestartete bundesweite Endlagererkundung wird bei der anstehenden Vorauswahl von Regionen einen besonderen Fokus auf Niedersachsen legen. Am 28. September sollen in Berlin bundesweit geeignete Teilgebiete für ein Endlager benannt werden.

veröffentlicht am 15.09.2020 um 18:31 Uhr
aktualisiert am 16.09.2020 um 00:50 Uhr

Autor:

Nach Einschätzung von Umweltminister Olaf Lies (SPD) werden sich rund zwei Drittel davon in Niedersachsen befinden, weil sich hier Salz- und Tongesteine im Untergrund befinden, die für ein unterirdisches Endlager geeignet sind. Vor einigen Tagen gab Lies den Startschuss für ein «Niedersächsisches Begleitforum Atomendlager», das die weitere Endlagersuche begleiten soll. Laut Standortsuchgesetz soll die Endlagersuche 2031 mit einer Entscheidung beendet werden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt