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Kühn-Institut: Landwirte für Studie über Nitratbelastung

Für eine Studie zur Belastung des Grundwassers durch Düngung sucht das bundeseigene Julius Kühn-Institut in Braunschweig Landwirte als Teilnehmer. Gebraucht werden 36 Betriebe in unterschiedlicher Ausrichtung in Testgebieten, die in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein liegen, teilte das Institut am Montag in Braunschweig mit. Je nach Testgebiet sind Teilnehmer aus den Bereichen Ackerbau, Futterbau oder Tiermast gefragt. Belohnt werden soll die Teilnahme unter anderem mit einer Aufwandsentschädigung von 600 Euro im Jahr.

veröffentlicht am 15.02.2021 um 17:22 Uhr

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Hintergrund ist die seit Jahren währende Auseinandersetzung um die Nitratbelastung des Grundwassers in einigen Regionen Deutschlands. 2018 wurde die Bundesrepublik deswegen sogar wegen des Verstoßes gegen die Europäische Nitratrichtlinie verurteilt. In der Folge wurden in den Bundesländern die Düngeverordnungen verschärft, was wiederum zu Protesten vieler Landwirte führte.

Die Studie will nun erforschen, inwieweit die veränderten Düngeverordnungen tatsächlich die Nitratbelastung für das Grundwasser reduzieren und welche Stellschrauben beim Düngemanagement wie wirken.



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