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Kabinett beschließt Ausweisung der «roten Gebiete»

Die Ausweisung der «roten Gebiete» mit empfindlichen Einschränkungen der landwirtschaftlichen Düngung hat eine weitere Verwaltungshürde genommen. Am Dienstag habe das Kabinett die entsprechende Verordnung beschlossen, teilte die Staatskanzlei mit. Mit der in Kürze bevorstehenden Verkündung im Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt werde die Verordnung und die Gebietsausweisung rechtskräftig. Demzufolge gelten mit 645 000 Hektar rund 24 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Niedersachsen als zu stark mit Nitrat belastet, was schädliche Auswirkungen aufs Grundwasser hat. Landwirte müssen in diesen Bereichen ihre Düngung deutlich einschränken und 20 Prozent unter dem Bedarf der Pflanzen düngen, was zu Ertragseinbußen führt.

veröffentlicht am 20.04.2021 um 15:24 Uhr

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In den kommenden Jahren sollen die Ausweisung der Gebiete schrittweise weiterentwickelt und entsprechend der jeweils besten verfügbaren Datenlage präzisiert werden.



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