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Inselvogt Enno Janßen: «Memmert ist eine Oase für mich»

Das einsame Leben auf der Vogelschutzinsel Memmert mitten im niedersächsischen Wattenmeer ist für Inselvogt Enno Janßen (60) eine Wohltat. «Memmert ist eine Oase für mich», sagte Janßen der Deutschen Presse-Agentur. Beispielsweise erinnere gerade in der Corona-Zeit auf der Insel kaum etwas an die Pandemie. Stattdessen bestimme grundsätzlich die Natur das Leben auf Memmert. «Man kann hier die Freiheit genießen. Wobei mir von Anfang an klar war, Freiheit bedeutet nicht Freizeit», sagte der Inselvogt, der seit 18 Jahren allein über das kleine Eiland ohne Straßen und Internetanschluss zwischen Juist und Borkum wacht. Über sein Leben, seine Arbeit und die Vogelwelt auf Memmert hat der Ostfriese nun ein Buch geschrieben.

veröffentlicht am 03.05.2021 um 05:14 Uhr

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Die Vogelschutzinsel Memmert im niedersächsischen Wattenmeer gehört zur sogenannten Ruhezone 1. Menschen haben keinen Zutritt. Janßen wacht über das Zutrittsverbot und kümmert sich um die Erfassung der bis zu 160 verschiedenen Arten von Brut- und Rastvögeln auf Memmert. Der Inselvogt lebt von März bis November auf der Insel - die übrige Zeit wohnt er auf dem Festland in Ostfriesland.



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