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Im Wollepark werden weitere Wohnblöcke abgerissen

Die Sanierung des früheren Brennpunktviertels Wollepark in Delmenhorst schreitet voran. Am Dienstag begannen Bauarbeiter mit schwerem Gerät damit, zwei marode Wohnblöcke abzureißen. Die Stadt hatte die Häuser als Schandfleck bezeichnet. «Der Abriss der Blöcke 13+14 ist die nächste Etappe zur Sanierung des Areals», sagte Oberbürgermeister Axel Jahnz (SPD), der zu Beginn der Abbrucharbeiten dabei war. «Jetzt fehlt nur noch die Einheit 11+12. Auch daran arbeiten wir bereits.» In dem Sanierungsgebiet sind nach Angaben der Stadt bislang sechs Wohngebäude sowie ein Park- und ein Heizhaus abgerissen worden. Die Häuser gehören zu einem rund 23 Hektar großen Gebiet, in dem Menschen aus rund 40 Nationen zu Hause sind. Die Stadt will das Viertel sanieren.

veröffentlicht am 15.09.2020 um 13:33 Uhr

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Der Wollepark war im Jahr 2017 wegen einer monatelangen Wasser- und Gassperre für Hunderte Menschen in zwei Hochhäusern bundesweit in die Schlagzeilen geraten. Grund für die Sperre waren unbezahlte Rechnungen. Die Stadt erklärte die Gebäude mit der Adresse Am Wollepark 11 und 12 später für unbewohnbar und will auch diese Häuser abreißen lassen. Eine Einigung mit den Eigentümern gibt es allerdings bislang nicht. «Die Stadt strebt den Abriss der beiden Gebäude an und wird diesen auch ordnungsrechtlich durchsetzen», sagte Ute Winsemann aus der Stadtverwaltung. «Der genaue Zeitpunkt ist noch offen.» Oberbürgermeister Jahnz hatte im Mai daraufhingewiesen, dass die verwahrlosten Gebäude inzwischen eine Gefahr darstellen.



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