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IG BCE und Continental sprechen über Standortumbau

Nach dem heftigen Krach zwischen Gewerkschaften und Management um weitere Werksschließungen bei Continental versuchen beide Seiten einen neuen Anlauf, um möglichst viele Jobs zu erhalten. Laut IG BCE soll sich der Konzern bereit erklären, den Großteil der verbleibenden deutschen Standorte im Reifen- und Maschinenbaugeschäft «mit zusätzlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten» zu stärken und dabei auch «Investitionen für die Modernisierung» zuzusichern. Es gehe um über 20 Werke und 20 000 Beschäftigte in der Bundesrepublik.

veröffentlicht am 09.11.2020 um 08:02 Uhr
aktualisiert am 09.11.2020 um 13:11 Uhr

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Im Gegenzug werde man den Weg dafür freimachen, dass Conti flexible Instrumente «wie etwa Arbeitszeit- und Entgeltkorridor» nutzen kann, hieß es aus der Gewerkschaft. Personalvorständin Ariane Reinhart erklärte: «Dies kann beispielsweise eine Arbeitszeitabsenkung sein, bei der die freigewordene Zeit immer für die eigene Qualifizierung genutzt werden muss. Auch befristete Beschäftigungssicherungen auf Standortebene sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich.»



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