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Forschung an Schöninger Speeren wird gefördert

Zur Erforschung der etwa 300 000 Jahre alten Schöninger Holzspeere erhalten Wissenschaftler rund 480 000 Euro. Ein Projekt des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD) und der Universität Göttingen werde mit dem Betrag durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag. Die Waffen von der international bekannten Fundstelle in Schöningen im Landkreis Helmstedt sollen mit modernsten bildgebenden Verfahren untersucht werden, um mehr über die Herstellung, die Nutzung und den Fund zu erfahren.

veröffentlicht am 15.09.2020 um 16:59 Uhr

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In dem ehemaligen Braunkohletagebau in Schöningen waren in den 1990er Jahren die etwa 300 000 Jahre alten Holzspeere gefunden worden. Die Entdeckung der wohl ältesten Jagdwaffen der Menschheit an der Grenze zu Sachsen-Anhalt galt als eine Sensation. Zuletzt hatte sich Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) dafür eingesetzt, dass die archäologischen Fundstellen als Unesco-Welterbe anerkannt werden.



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