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Erinnerung an Novemberpogrome wegen Corona in kleinem Rahmen

veröffentlicht am 07.11.2020 um 21:19 Uhr
aktualisiert am 08.11.2020 um 01:40 Uhr

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In vielen niedersächsischen Städten wird in diesen Tagen an die Opfer der Novemberpogrome von 1938 erinnert - wegen der Pandemie allerdings in kleinerem Rahmen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) spricht heute zur Eröffnung eines neuen Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialismus am Weserwall in Nienburg. Zu der Veranstaltung seien nur offizielle Repräsentanten und Angehörige der Opfergruppen zugelassen, teilte die Verwaltung mit. In den Tagen um den 9. November 1938 wurden von den Nationalsozialisten zentral gesteuert überall in Deutschland Menschen jüdischen Glaubens verhaftet und ermordet, Wohnungen verwüstet sowie Synagogen in Brand gesetzt. Die vor zwei Jahren ins Leben gerufene Internet-Seite www.pogrome1938-niedersachsen.de umfasst Informationen zu den Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung in rund 80 Orten zwischen Harz und Nordsee.



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