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Einbruch bei Gewerbesteuern in Niedersachsen

Die niedersächsischen Gemeinden und Gemeindeverbände haben 2020 einen deutlichen Einbruch bei den Steuern und steuerähnlichen Abgaben verzeichnet. Insgesamt sank dieser Posten um 8,9 Prozent auf 9,58 Milliarden Euro, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Erwartet worden war das bei der Gewerbesteuer - der Rückgang von knapp 18 Prozent fiel am stärksten aus. Trotzdem konnten die Kommunen über einen Zuwachs von 3,9 Prozent bei den bereinigten Einzahlungen auf 27,6 Milliarden Euro verfügen. Grund hierfür waren gestiegene Zuweisungen des Landes, die um 27,4 Prozent auf knapp 8 Milliarden Euro anstiegen, wie es weiter hieß.

veröffentlicht am 01.04.2021 um 12:48 Uhr
aktualisiert am 01.04.2021 um 14:11 Uhr

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Auf der anderen Seite stiegen die bereinigten Auszahlungen der Kommunen um 5,5 Prozent auf 28 Milliarden Euro. Hervorzuheben sei ein Anstieg der kommunalen Auszahlungen für Investitionen um 16,2 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Konnten die Gemeinden 2019 noch einen Finanzierungsüberschuss ausweisen, ergab sich für 2020 ein Defizit von 270 Millionen Euro. Die Kassenkredite gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich beliefen sich zum Jahresende nach vorläufigen Berechnungen auf 1,37 Milliarden Euro, dies entspricht einem Wachstum um 2,28 Prozent. Die eher langfristig angelegten Investitionskredite gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stiegen um 7,9 Prozent auf 11,13 Milliarden Euro.



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