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Denkmalgeschütztes Haus auf Norderney umgebaut: Bußgeld

Teurer Umbau: Für Veränderungen an einem denkmalgeschützten Haus auf Norderney muss ein Mann aus Aurich 60 000 Euro Bußgeld bezahlen. Das bestätigte das Oberlandesgericht Oldenburg (OLG) am Dienstag. Der Mann hatte 2017 ein mehrstöckiges Gebäude aus dem 19. Jahrhundert auf Nordseeinsel erworben. Er ließ ohne denkmalschutzrechtliche Genehmigung unter anderem alte Innenwände entfernen, Türöffnungen zumauern und alte Decken abhängen. Seine Rechtsbeschwerde gegen ein Urteil des Amtsgerichts Aurich blieb mit Beschluss von Ende Juni ohne Erfolg. (2 Ss(Owi) 163/20)

veröffentlicht am 15.09.2020 um 16:15 Uhr

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Durch den Denkmalschutz, so die Begründung des Senats, sollen historische Gebäude dauerhaft unverfälscht erhalten bleiben. Damit soll dem kulturellen Erbe der Gesellschaft Rechnung getragen und an historische Baukunst und Lebensweise erinnert werden. Ein Verstoß könne auch mit einem ganz erheblichen Bußgeld, wie in diesem Fall, geahndet werden. Dem Mann wurde Vorsatz vorgeworfen, weil er im Kaufvertrag sein Wissen darüber bestätigt hatte, dass es ein sich um ein Baudenkmal handelt. Die Entscheidung ist rechtskräftig.



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