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Dauerausstellung in Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn am ehemals größten deutsch-deutschen Grenzübergang hat nach 20 Jahren eine neue Dauerausstellung bekommen. Auf größerer Fläche und mit mehr historischer Erklärung, neuen Exponaten und Zeitzeugeninterviews öffnet sie am Freitag für Besucher, wie der amtierende Gedenkstättenleiter Sven Sachenbacher, am Dienstag sagte. Neun Kapitel erzählten die Geschichte des Ortes, an dem Reisende kontrolliert und schikaniert wurden, aber auch von geglückten und misslungenen Fluchten, dem Leben im Zonenrandgebiet und der Friedlichen Revolution.

veröffentlicht am 14.07.2020 um 12:53 Uhr

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«Es kommen immer mehr Menschen zu uns, die die Grenzübergangsstelle nicht mehr selbst erlebt haben», sagte Sachenbacher. Die Gedenkstätte gehe mit der neuen Ausstellung auch stärker auf jüngere Besucher, auf veränderte Sehgewohnheiten und Erwartungen ein. Die neue Ausstellung «Die DDR-Grenzübergangsstelle Marienborn. Schauplatz des Ost-West-Konflikts im geteilten Deutschland» hat laut der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt 830 000 Euro gekostet.



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