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Bovenschulte: 35 ist «kein Schwellenwert für Erbsenzähler»

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) hat darauf hingewiesen, dass der für eine Öffnung des Einzelhandels entscheidende Wert von 35 Corona-Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen für die jeweiligen Länder gelte. «Es geht um den Durchschnittswert eines Bundeslandes», sagte Bovenschulte am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz. Er habe dafür plädiert, den 35er-Wert bundeseinheitlich zu sehen, könne aber auch die jetzige Regelung verstehen. Wichtig sei aber, dass sich die Länder untereinander abstimmten, um Einkaufstourismus zu vermeiden.

veröffentlicht am 10.02.2021 um 21:40 Uhr

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Bovenschulte machte auch klar, dass eine gewisse Schwankungsbreite einkalkuliert worden sei: «Das ist kein Schwellenwert für Erbsenzähler.» Sollte Bremen etwa bei einem Inzidenzwert von stabil 36 liegen und Niedersachsen bei 34, dann würde Bremen sicher den Einzelhandel wie vorgesehen öffnen. Schwieriger werde die Abstimmung, wenn die Unterschiede größer ausfielen. Das sei auch bei den Beratungen anerkannt worden. «Da vertraue ich auf den gesunden Menschenverstand, um eine Lösung zu finden.»



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