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Borkum kauft Mehrparteienhaus vom Land für Wohnraum

Niedersachsen hat der Inselgemeinde Borkum ein Mehrparteienhaus verkauft und will damit zur Sicherung von bezahlbarem Wohnraum für die Inselbevölkerung beitragen. Die Gemeinde musste für das Wohnhaus zwar nur einen Euro bezahlen, verpflichtete sich im Gegenzug aber, für die sechs Wohnungen keine außergewöhnlich hohe Miete zu verlangen, wie das Finanzministerium in Hannover am Donnerstag mitteilte. Die Immobilie, die zuvor von der Polizeidirektion Osnabrück genutzt wurde, solle als bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen.

veröffentlicht am 16.07.2020 um 17:04 Uhr

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Auf den Ostfriesischen Inseln bestehe eine «wohnwirtschaftliche Sondersituation», sagte Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU). «Mit dem Kauf des Objektes haben wir eine einmalige und besondere Chance genutzt, sechs Wohneinheiten in öffentlicher Hand zu halten», ergänzte Borkums Bürgermeister Jürgen Akkermann (parteilos).

Bauland auf den Ostfriesischen Inseln ist aufgrund ihrer Gegebenheiten noch knapper als in den Großstädten. Während die Bevölkerung dort aufs Umland ausweichen kann, besteht diese Möglichkeit auf den Inseln nicht.



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