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Anwalt: Winterkorn weist Marktmanipulations-Vorwurf zurück

Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn hat nach der Zulassung der Anklage den Vorwurf der Marktmanipulation im Dieselskandal «entschieden» zurückgewiesen. Dies teilte sein Verteidiger Felix Dörr am Donnerstag mit. Der Frankfurter Jurist vertritt Winterkorn in strafrechtlichen Verfahren rund um die Aufarbeitung der Abgasaffäre. Winterkorn ließ ihn erklären, dass er sich eine Unterlassung der nötigen «Ad-hoc-Meldung der Volkswagen AG zum Zwecke der Beeinflussung des Börsenpreises der Aktie» im Jahr 2015 nicht habe zu Schulden kommen lassen.

veröffentlicht am 24.09.2020 um 13:52 Uhr

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«Der diesem Vorwurf zugrundeliegende Sachverhalt ist kompliziert, und die entsprechenden kapitalmarktrechtlichen Fragestellungen sind in weiten Teilen streitig», hieß es weiter. Die kommende Hauptverhandlung werde zeigen, dass die Anschuldigungen «nicht fundiert» seien. Das Braunschweiger Landgericht hatte zuvor bekanntgegeben, dass sich Winterkorn auch auf einen Prozess wegen Marktmanipulation einstellen muss. Die entsprechende Anklage der Staatsanwaltschaft wurde nun zugelassen - ebenso wie bereits zuvor eine Anklage wegen Betrugs in einem parallelen Verfahren.



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