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Angler setzen 350.000 Aale aus

Um den Bestand an Aalen in niedersächsischen Gewässern wieder anzuheben, hat der Anglerverband Niedersachsen am Freitag Zehntausende von Fischen in Gewässern zwischen Osnabrück und Diepholz ausgesetzt. Am Samstag soll es eine weitere Aktion im Kreis Cuxhaven geben. «Das sind insgesamt rund 350.000 Aale», sagte der Sprecher der Anglerverbandes Niedersachsen, Florian Möllers. Die Jungaale wurden von einem Zuchtbetrieb im emsländischen Haren geliefert. Am Freitagvormittag wurden zunächst Anglervereine im Landkreis Osnabrück und dem benachbarten Kreis Steinfurt (NRW) mit den Fischen beliefert. Die Mitglieder brachten sie anschließend zur Hase, Hunte, dem Mittellandkanal und kleineren Gewässern.

veröffentlicht am 02.07.2021 um 12:16 Uhr
aktualisiert am 02.07.2021 um 14:12 Uhr

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Der Aal laicht in der Nähe der Bermudas südlich von Florida und schwimmt normalerweise 5000 Kilometer, bis er über die Nordsee in die Binnengewässer flussaufwärts schwimmt. Aber dieser Kreislauf der Natur funktioniere schon seit einiger Zeit nicht mehr richtig, sagte Harry Ferch von der Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung. Nicht nur Bauwerke wie das Emssperrwerk sind den Fischen im Weg. «Die ganzen Umweltbedingungen auch im Meer haben sich verändert, so dass sie meist gar nicht mehr den Weg nach Europa finden.» Für die heimische Flussökologie seien die Aale aber wichtig.



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